FSV Sandharlanden findet neuen Coach

Mit Tabellenplatz eins in der Kreisklasse Kelheim übertrifft der FSV Sandharlanden zur Winterpause die eigenen Erwartungen und hat den Klassenerhalt so gut wie sicher. Auf der Trainerposition sind die Weichen bereits gestellt, denn Coach Andreas Stadler beendet seine Tätigkeit nach zwei Jahren. Mit Josef Proneth ist bereits ein Nachfolger gefunden.

„Nach zwei Jahren intensiver und erfolgreicher Arbeit wird Andreas Stadler nicht mehr Trainer des FSV Sandharlanden sein“, heißt es in einer Pressemitteilung des Vereins. Reichte es in der vergangenen Saison nach einer wahren Zitterpartie bis zum letzten Spieltag am Ende für Rang zehn, ist der Platz an der Sonne aktuell umso höher zu bewerten. Der Grund für den Trainer-Abschied liege also nicht an einem fehlenden Erfolg oder mangelndem Rückhalt der Mannschaft. „Stadler teilte uns mit, aus persönlichen Gründen unabhängig von der Ligazugehörigkeit nicht mehr zur Verfügung stehen zu können“, so FSV-Pressewart Philip Günter.

Autor: Wolfgang Wutzer (Mittelbayrische Zeitung).

Mit Haus und Familie wird der Weg zu weit
Der in Mainburg wohnende Stadler scheidet mit einem tränenden Auge, betont ausdrücklich, dass private Gründe dafür verantwortlich sind. „Im Sommer ist der Hausbau in Obersüßbach abgeschlossen. Mit Familie zuhause die dann doch längere Strecke zu fahren, ist sehr schwer“, sagt der Trainer. Rein sportlich gesehen liegt sein Team mehr als im Soll. Geht es nach dem Übungsleiter, wird alles daran gesetzt, einen Platz im oberen Gefilde zu halten. „Ich kenne meine Spieler gut genug, um zu wissen, dass bis zum Schluss das Maximum herausgeholt wird“, führt der 36-Jährige aus.

Unabhängig davon ist dessen Nachfolge bereits in trockenen Tüchern. Josef Proneth aus Regensburg übernimmt zur neuen Saison beim FSV. Der Trainer weist in seiner Vita höherklassige Vereine vor. Unter anderem war er bereits in der Jahnschmiede beim SSV tätig und bei der U19 des ASV Burglengenfeld. „Mit Proneth konnten wir einen Trainer mit großer Erfahrung und absoluter Fachkenntnis für uns gewinnen“, freut sich der Abteilungsleiter.

Harte Arbeit bis zum Schluss
Im Lager des FSV Sandharlanden wird interessiert auf den Sommer und die neue Saison geblickt. „Wir sind sehr gespannt und freuen uns auch auf neue Impulse durch den neuen Coach, auch wenn die Trennung von Stadler nach Tabellenplatz eins zur Winterpause schwer fiel“, bedauert Günter.

In den ersten Wochen nach der Winterpause geht es für die Stadler-Truppe noch gegen direkte Konkurrenten wie TSV Bad Gögging, SV Saal oder auch SV Lengfeld. „Die Einstellung und Trainingsbeteiligung war während meiner Amtszeit bisher immer super und wie ich meine Jungs kenne, wird das auch weiterhin so bleiben“, schätzt der am Saisonende scheidende Coach ein. „Was am Ende der Saison dabei rausspringt, wird sich zeigen. Während der Vorbereitung möchten wir weiter hart arbeiten“, so Andreas Stadler.

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