Last-Minute Niederlage in Herrngiersdorf: Trotz starker zweiter Halbzeit gehen FSV-Damen leer aus

Am gestrigen Samstag ging es zum letztjährigen Vizemeister nach Herrngiersdorf. Der FSV stellte für die Partie taktisch um und startete gut in die Partie. In den ersten Minuten lief der Ball sicher in den eigenen Reihen. Nach 10 Minuten aber übernahm der TSV das Spielgeschehen und drückte unsere Damen immer weiter in die eigene Hälfte. Es gelangen nur mehr unkontrollierte Befreiungsschläge. Während der FSV nicht zwingend vor das gegnerische Tor kam, näherte sich Herrngiersdorf mit zunehmender Ballkontrolle dem FSV-Tor. Maneque und Beck scheiterten an der FSV-Keeperin Lippert. In der 38. Minute erreichte ein lang gespielter Pass in die Spitze Helena Maneque, die vor dem FSV-Tor cool blieb und die Gastgeberinnen mit 1:0 in Führung brachte. Mit einem unter dem Strich verdienten 1:0-Rückstand ging es für den FSV in die Halbzeitpause. Der FSV stellte nach der Halbzeit um, Kapitän Schott kehrte nach einem grippalen Infekt zurück. Mit Beginn der zweiten Halbzeit zeigte der FSV ein anderes Gesicht und legte die Ängstlichkeit ab. Zweikampfstark, zielstrebig und gewillt die Partie zu drehen. Kurz nach Wiederanpfiff erkämpfte sich Jennifer Probst den Ball auf der Außenbahn und setzte Schott zentral vor dem Tor gut in Szene, die scheiterte allerdings am Innenpfosten. Nur paar Minuten später war es erneut Probst, die einen gegnerischen Angriff mit einer starken Grätsche unterbinden konnte und dieses Mal Simone Müller in der Mitte fand, die den Ball mit einem strammen Schuss ins Eck im Tor unterbrachte – verdienter 1:1 Ausgleich in der 56. Minute. Die restliche Zeit spielte der FSV weiterhin mit viel Druck nach vorne, dem TSV gelang nicht mehr viel. In der 75. Minute rettete erneut der Innenpfosten nach einem Schuss von Müller. Die Führungstreffer schien nur eine Frage der Zeit zu sein. In der letzten Minute allerdings kam der Moment der letztjährigen Top-Torjägerin Melanie Beck. Der FSV war weit aufgerückt, fing einen Befreiungsschlag des TSV Mitte der eigenen Hälfte ab und wollte den nächsten Angriff einleiten. Beck allerdings war hellwach, fing den Pass ab und traf mit einem Fernschuss aus etwa 30 Metern das aufgrund der weit aufgerückten Torhüterin leere Tor.

Fazit: Nach einer schwachen ersten und starken zweiten Halbzeit fährt der FSV mit leeren Händen wieder nach Hause. Die verdiente Punkteteilung wurde in letzter Minute verspielt.

Am kommenden Freitag erwartet der FSV die Damen des SC Kirchdorf II im Waldstadion Sandharlanden. Anstoß um 17:30 Uhr.

[Thorsten Gablonski]

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